Julie Gilbert

La Bibliothèque sonore des femmes

Chartreuse de Villeneuve lez Avignon

12. — 25. juli / 14.00 UHR - 18.30 UHR

Präsentation

  • Literatur- und Klanginstallation

Eintritt frei – letzter Eintrag um 18 Uhr

 

Mit diesem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt zollen Schriftstellerinnen des 21. Jahrhunderts denjenigen Tribut und Ehre, die vor ihnen kamen – und allzu oft vergessen werden. Julie Gilbert hat zeitgenössische Autorinnen gebeten, kurze Monologe über Schriftstellerinnen der Vergangenheit zu schreiben. Texte in der ersten Person Singular, wiedergegeben über einen Telefonhörer, den das Publikum abzuheben eingeladen wird, wie um einen Anruf aus dem Jenseits entgegenzunehmen. So erhalten Persönlichkeiten wie Virginia Woolf, George Sand, Grisélidis Réal, Hélène Bessette oder Toni Morisson wieder eine Stimme und erzählen mit anderen Worten als den ihren über ihr Leben, ihre Werke und ihre Kämpfe. Angesiedelt zwischen literarischem Erbe und schöpferischem Akt, lädt die Installation zu vielfältigen Entdeckungen ein und macht Lust, das Werk der Autorinnen der Vergangenheit zu lesen, genauso wie dasjenige ihrer Kolleginnen, die ihnen ihre Stimme leihen.

 

Konzept Julie Gilbert
in Zusammenarbeit mit Frédéric Choffat

Monologe Jihane Chouaib, Odile Cornuz, Céline Delbecq, Solenn Denis, Penda Diouf, Latifa Djerbi, Marie Fourquet, Barbara Geib, Julie Gilbert, Douna Loup, Karelle Ménine, Florence Minder, Sarah Jane Moloney, Nadège Prugnard, Antoinette Rychner, Marina Skalova, Dorothée Thébert, Isabelle Wéry
Stimmen Christina Antonarakis, Rebecca Balestra, Valéria Bertolotto, Émilie Blaser, Fanny Brunet, Radhia Chapot-Habbes, Jihane Chouaib, Claire Deutsch, Pascale Güdel, Yvonne Harder, Kayije Kagame, Mélina Martin, Aline Papin, Fanny Pelichet, Julia Perazzini, Jana Rudenko, Nora Steinig, Pascale Vachoux, Isabelle Wéry, Delphine Wuest

Installation und Technik Philippe Maeder
Grafik Gaïa Biaggi
Administration Donatien Rostant
Vertrieb Lise Leclerc

Produktion Le bureau des écritures, Maison de Rousseau et de la littérature
Unterstützung BPEV – Bureau de promotion de l’égalité et de la prévention des violences, République et Canton de Genève, Ville de Genève, Fondation Jan Michalski pour l’écriture et la littérature, Centre Culturel Suisse. Paris, Le POCHE/GVE, Théâtre 140 Bruxelles, Sélection suisse en Avignon

Foto © Le bureau des écritures

Künstler

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